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urlaub in schwarz

da bin ich wieder. zurück aus schwarz. der weltmetropole aus mecklenburg. zu viert verbrachten wir dort einen der klassischsten weiberurlaube schlechthin.

ich könnte jetzt ganz selbstverständlicherweise über unsere diversen mitfahrgelegenheiten philosophieren, aber das wäre wohl etwas unkreativ. und außerdem würden dann die ganzen netten leute unseres zeltplatzes in`s hintertreffen geraten.
also zu den menschen:
alles was seltsam ist, hat sich dort versammelt:
in direkter nachbarschaft befanden sich unsere zwei klischeeinformatiker: bodo und jürgen. die namen sagen alles, oder? ich muss doch jetzt sicher nicht weiter beschreiben, was die da den ganzen tag mittels campingtisch und -stühlen getrieben haben, oder?!
es gab aber auch nette nachbarInnen: so war da eine junge familie aus berlin mit so richtig herrlichen, kleinen kindern. die waren wirklich wunderbar. weniger wunderbar waren die neospießerInnen von nebenan, die dann besoffen die nationalhymne geträllert haben.
zu unserer abendunterhaltung:
zum einen war das eine gruppe gatronomieauszubildender aus berlin. 14 leute, drei betreuer. entsprechend schwierig, um nicht zu sagen primitiv, waren diese menschen. am ende hieß es dann nur noch: "also entweder macht ihr jetzt die beine breit, oder ihr geht!" wir entschieden uns für letzteres und konnten am schluss festhalten, dass die dazugehörigen sozialarbeiter schon recht nett waren.
andere berliner sind selbstverständlich anders: eine fußballmannschaft mit männern über dreißig füllte uns am nächsten abend ab. die sahen aus wie nazis, waren dann aber doch keine. aber sonst hätten wir sie warscheinlich nie angesprochen. jedenfalls tendierten manche menschen von diesen leuten sehr latent zum dauerhaften spd-wählen und zur kommunikationspsyschologie.
obwohl sich am ende herausstellte, dass dem psyschater selbst eine mehr oder minder stark ausgeprägte psyschose verfolgt (er findet endlich heraus, dass sie wohl doch nicht die ganz richtige ist und sie wird schwanger), konnte einen dieser pseudoerfahrungsschatz ziemlich fertig machen.
am ende war ich besoffen, verdammte lautstark die männerwelt, lag weinend über lieben und liebenlassen auf der dorfstraße und bemalte e-on-plakate mit anti-atomstrom-parolen.

am tag darauf regnete es zwar, aber die welt machte trotzdem einen geordneteren eindruck.

und wenn ich mir auch noch so oft das gegenteil vornehmen werde: wir sehen uns nächstes jahr wieder, mein schönes, verregnetes mecklenburg.
7.8.06 00:40


stell dir vor...

...du sitzt mit einem wildfremden, nur bedingt deutschsprechenden mann in einem auto.
er fordert dich auf, die eben erhaltene sms laut vorzulesen. du erkundigst dich nach kurzem blick auf das handydisplay nach der entsprechenden sprache. es ist bosnisch und du sollst es trotzdem laut vorlesen.
du beginnst nun also zu lesen und kommst dir mit der zeit immer dümmer vor, weil du ja schließlich ganz genau weißt, wie falsch du das alles aussprichst. du musst lachen.

schließlich und endlich erklärt dir dieser wildfremde mann im seltsamen auto, dass du soeben vorgelesen hast, dass sein vater im krankenhaus im sterben liegt.

du sitzt von nun an ganz still da und guckst etwas starr, und wohl auch etwas beschämt gerade aus auf die karge autobahnlandschaft.

irgendwann beschließt du das thema zu wechseln. in deinem kopf strömen tausende gedanken, richtig klar ist nur eines:
aller anfang ist schwer.
7.8.06 12:52


ich weiß was was du nicht weißt und das ist weiß

sie hat es getan: sie kaufte tatsächlich die halbe apotheke auf. meine mama.
die seltsamsten dinge, dass sage ich euch. oder wozu braucht mensch in togo denn ohropacks, kamillan, oder anti-insekten-pflaster?
vielleicht werde ich ich ihr einmal noch für ihre mühen danken, mein armer rücken, der das dann alles schleppen muss, wird es sicher nicht tun.
überhaupt ist meine mama zur zeit wieder extrem gut drauf. das ist schon wieder arg grenzwärtig. die wenigsten, die das hier lesen werden das verstehen, aber bei meiner mama war das schon mal nicht ganz so lustig. obwohl sie selbst sehr lustig war. sie lebte in ihrer eigenen welt.
aber ich möchte hier auch nicht gleich einen teufel an wände und fassaden malen, sondern lieber alles auf die wiederkehr meines rcds-bwl-bruders schieben.

egal, ich sollte mich meiner rücktrittserklärung für die grüne jugend widmen...
7.8.06 23:09


feste feiern

so, nun wird also nochmal so richtig gefeiert. nach der gestrigen inoffiziellen kifferInnenparty erfolgt nun heute also die abschlussparty der abschlussparties.
allein schon vom politischen gesichtspunkt her wird die sache sehr interessant. aber hm, so ist das nun einmal.

sehr gespannt bin ich nun also auf das zusammentreffen eines martin k. und thomas l., sowie des kaisers und seinen sich zum antifaschismus bekennenden tdc-freund.

dies und noch viel mehr gibt es heute ab 20:00 uhr auf in und bei der zschopauerstraße 311e.
wenn ihr also heute abend noch nichts zu tun habt...

an sonsten sehen wir uns spätestens am freitag bei der analogen lan-party, auch genant: lan unplugged.

kreativität zalt sich aus, denn sie bringt spaß.
9.8.06 15:58


alle reden über pompöse limosinen

hach ja, da will man einmal im leben in die morgenpost und wo erscheint dann der fette artikel?: in der freien presse.
das presse-sommerloch schlug zu und verschluckte bei den redakteuren meiner lieblingszeitung jegliche schreibkreativität, aber bei weitem nicht den latenten konservatismus.
aber so ist das: da verfasst man eine zugegebenermaßen in höchster form polemische pressemitteilung und die freie presse macht daraus einen noch sehr viel polemischeren artikel.
tja, so weit hinab muss man sich schon begeben für ein kleines stück vom aufmerksamkeitskuchen.

am schluss bleibt nur noch folgendes festzuhalten: viele menchen lachten, viele menschen ärgerten sich und ich meine das mit dem fahrrad durchaus ernst. die gute frau ludwig kann sich meinen heikki gerne abholen, wenn sie mag...
10.8.06 17:25


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