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Der erste Mai.

Auch hier wird er gefeiert. Zumindest gehen die Menschen an diesem Tag nicht arbeiten.
Ich bin heute frueh mit dem Gedanken an letztes Jahr aufgewacht. Wo ich mit Reike und Laura nach freiberg zum Mutaborkonzert hin und zurueckgeradelt bin...immer auf der Hut vor faschistisch denkenden Hexenfeuerbesuchern innerhalb der Dorflandschaft zwischen Chemnitz und Freiberg.
Am naechsten Tag dann Gewerkschaftsgelaber auf dem Neumarkt...und immer auf der Jagd nach Bonbons und Brausepulver...und so Sachen...
Und dann musste ich an dem Tag auch noch fuer mein Matheabi lernen. Da man sich ja grundsaetzlich nur an die schoenen Dinge im Leben erinnern sollte, hoere ich jetzt auf zu berichten.
Ausserdem laeuft meine Zeit im Internetcafé auch aus.

Also bis zum naechsten Mal...
1.5.07 12:08


Der elfte Mai.

In Togo hat mensch stets sehr komische Anlässe gefeiert:
Den Tag der deutschen Einheit, den ersten Mai, den D-Day...und schliesslich den elften Mai. Das war sowiso die grösste Fete. I Yoh gab es Livemusik und viel zu viele Drogen.
à propos: Ich war ja schon ganz schön baff, als ich in einen der wenigen Dorfläden geführt wurde die Verkäuferin dann ihr Sortiment zu guten Preisen und aus original biologischem Anbau unter der Ladentheke hervorholte.
Anlass zum Feiern war das Jubiläum des Todestages des King of Reggae - Bob Marley.
Ich hätte nicht gedacht, dass seine Musik und seine Ideen viele AfrikanerInnen noch heute so sehr beeinflussen.
es war jedenfalls ein sehr interessanter Tag - schon fr¨h in der Schule wurde über den Sinn und das Bestehen einer Rastafarikultur diskutiert.
Rastas sind hier im Allgemeinen überhaupt nicht gut angesehen...dabei stehen AfrikanerInnen lange Haare doch so gut...und afrikaniches Haar ist perfekt für Dreadlocks! Aber nein, Männer haben dann hier prinzipiell lieber kahlrasierte Köpfe und Frauen tragen Kunsthaar.
Aber auch das ändert sich so langsam. Und Veränderung braucht Zeit...denn welche Revolution von heute auf morgen war schon erfolgreich?
13.5.07 12:40


Benin, Benin, wir fahren nach Benin!

Wir hatten es nun also endlich geschafft: Man war im schönen Nachbarland Benin, für immerhin zwei Tage.
Kleines Fazit: Im Gegensatz zu Ghana ähnelt Benin Togo ziemlich sehr. Coutonou ist wie Lomé, nur gibt es dort nochmal viel mehr Krach, Motorräder und Verschmutzung.
Dort habe ich mich aber sowieso nicht lange aufgehalten.
Die meiste Zeit habe ich am Strand, 4 km entfernt von Coutonou, im Hotel einer Deutschen verbracht. Mein Begleiter war ja schliesslich auch nicht zum Spass mitgekommen, sondern um mit der guten Dame einen Vertrag auszuhandeln.
Dort war es echt total schön. Am zweiten Tag habe ich dann mit der Deutschen und einer Französin über afrikanische Männer diskutiert. Das war nun sehr interessant, denn beide Frauen leben seit etwa 30 Jahren in Afrika und sind etwa ebenso lang mit einem einheimischen Mann verheiratet.

Achja, und noch was ganz Tolles gab es da: So richtig echte Butter! Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie toll so etwas schmeckt, nachdem man neun Monate nur seltsam schmeckende Salzmagarine kannte...
20.5.07 14:02


Man braucht nicht viel davon um glücklich zu sein...

Ich wollte ja eigentlich schon seit so langer Zeit mal über ihn schreiben.Konkret seit vier Monaten, aber eigentlich auch schon viel eher. Nun sitze ich also hier und kann weder mein E-mailpostfach um mich über Uni-NC-Werte zu informieren, noch das gute, alte Wikipedia öffnen, um etwas über die Geschichte Afghanistans zu lesen. Es bietet sich also an über ihn zu schreiben.

Er:
Seine Mutti stammt aus einer Normadenfamilie, ist seit jeher Hebamme. Und lange hielt sie es mit ihrem Ehemann nicht aus. Sie ging nach Burkina Faso, liess das Kind da. Papa lebte schon immer polygam und wie das nun einmal so ist, mochten die anderen Ehefrauen des Papa das kleine Kind nicht so sehr. Das prägte ihn...und solche Sachen formen irgendwann auch Gesellschaftsansichten.
Die Familie ist katholisch...und er fand es immer ganz schrecklich als kleiner Junge im Beichtstuhl zu sitzen, dem Pfarrer seine Geheimnisse, kleine Sünden, wie sie einE jedeR begeht aufzuzählen.
In der Schule mochte er vor allem die Fâcher Geschichte und Geographie. Das studierte er dann schliesslich auch...und verdiente sich nebenbei ein bisschen Geld mit dem Verkauf von Cannabis. Er arbeitete dann für ein Aufforstungsprojekt der Europäischen Union - sein Chef ein fundamentaler Ex-Greenpeaceaktivist.
Irgendwann entschied er sich dann doch endgültig für die Kunst: Musik, Batiken, Plastiken, Malerei...irgendwie alles und nichts, doch es gibt seinen Leben einen schönen Sinn. Es lässt nicht viel Raum für grosse Pläne, aber dafür für umso mehr Spontanität...und natürlich auch Träume.
In Frankreich war er mal Skifahren und fand das ganz seltsam. Das ist ja auch ungefähr so, als würde man sich hier in Afrika zusätzlich zur Hitze noch heisses Wasser über den Kopf schütten.
Er raucht viel zu viel und ist mindestens so verpeilt wie ich.
Und eigentlich kann man sich nie auf ihn verlassen...und am Ende ist er doch immer für dich da.
Pseudochaot.

Hm, aber ich mag ihn.
21.5.07 17:10


.

Ich habe gerade verdammt viel Lust auf Rhababerkompott mit Vanillesosse.

Und keine Angst, demnaechst gibt es wiedermal so einen richtig ausfürlichen Bericht von mir.
25.5.07 19:43





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